Blaues Wunder

24. Mai 2011


Die Redensart „ein blaues Wunder erleben” ist sicherlich jedem von uns schon einmal begegnet. Die überraschenden Wendungen des Lebens – gewürzt mit ironischen Wortspielen – werden oft mit diesem Ausspruch verziert. Dass das blaue Wunder seinen Ursprung einer chemischen Kettenreaktion verdankt, bei der Sauerstoff eine entscheidende Rolle spielt, ist dabei weniger bekannt, als die Redewendung selbst. Und dass diese naturwissenschaftlichen Begebenheiten auch das Handwerk der Keramik- und Porzellanherstellung geprägt haben, kennen wir in unseren Landen vor allem durch die arttypischen blauen Zwiebelmuster der Manufaktur Meißen oder den traditionellen marineblauen Kacheln, der frühen Fliesenverschönerung.

Dass die klassischen Vorboten des blauen Mirakels auch heute noch topaktuell sind, zeigen viele Adaptionen dieser Tage.

Omas Tellerkollektion an der Wand, findet ihren Weg – in gedruckter Form – zurück in die Wohnzimmer der Nation. Und auch Künstler lassen sich von den königsblauen Keramikvorlagen beeinflussen. Ein Tellerrock kann viele Bedeutungen haben, sieht man sich die Fundstücke an. Und auch die Muster der guten alten Zeit finden verschiedenste Wirkungskreise zur Entfaltung ihrer unvergänglichen Ausdruckskraft.

Sind Sie inspiriert? Dann fangen Sie an und erleben Sie Ihr persönliches blaues Wunder!

Für jeden, der sich schon immer gefragt hat, wie eine handwerklich einwandfreie Fliese hergestellt wird. Sei an dieser Stelle die Seite der Ostfriesischen Fliesenmanufaktur ans Herz gelegt. Eine Website, die wir mit viel Vergnügen gesichtet haben und mit vollster Überzeugung weiterempfehlen möchten.




(Vorschaubild Quelle: decor8blog)