“Hier steht es schwarz auf weiß!”

8. Juni 2011


Farbloses Mauerblümchen, Monotonie oder schlicht nicht mutig genug für Farben. Dass diese Aussagen in Bezug auf Schwarz-Weiß-Liebhaber keinen Bestand mehr haben, zeigen viele Beispiele aus der kontrastreichen und oft als unbunt bezeichneten Welt.

Dass so ein Farbklassiker wie Schwarz-Weiß zu wunderschöner und aufregender Performance-Kunst werden kann, zeigt Tony Orrico. Der Tänzer und Choreograph schwingt symmetrisch Stift und Kohle und zaubert dabei in unermüdlichen, immer wiederkehrenden Bewegungsabläufen Gemälde, die durch ihre Vielschichtigkeit und gerade wegen ihres einfarbigen Charakters zu echten Hinguckern werden.

Auffällig farbunauffällig geht es auch im New Yorker Acehotel zu, dort hat Designer Timothy Goodman den Edding geschwungen und so stilvolle Rahmenbedingungen für den Gast von heute geschaffen.

Ebenfalls permanent verewigt, ist die Utopia-Studie der Künstlerin Heike Weber. Sie schuf im Rahmen einer Ausstellung mit dem Namen “Verführung & Ordnung” diese raumumfassende Installation.

Und für alle, die sich in den eigenen vier Wänden kreativ austoben wollen, bieten Schwarz-Weiß-Tapete und Tafelfarbe die perfekten Bedingungen.

Schwarz-Weiß-Interiors zeigen, wie schön ein Raum in solch einem Umfeld sein kann und dass es keineswegs ein Trend von gestern, sondern vielmehr ein zeitloser Klassiker für jedermann ist. Eine Tatsache, die auch die großen Tapetenhersteller bei der Auswahl ihrer Kollektion immer wieder beweisen.

(Vorschaubild Quelle:  A.S. Création)